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Software die ich regelmäßig selbst verwende

Betriebssystem

Ich fahre seit ca. 2014 exklusiv auf GNU/Linux Betriebssystemen. Angefangen habe ich damals mit Ubuntu, bin dann irgendwann kurzzeitig auf Debian gewechselt und nach einigem Distrohopping bei Arch Linux angekommen.

Das ist jetzt seit gut sechs Jahren mein Daily Driver und bisher hat mich keine andere Distro so begeistern können. Wenn man sich erstmal daran gewöhnt, sein OS komplett nach seinen Wünschen einzurichten, ist man beim Ausprobieren anderer Distros schnell frustriert, wenn die Vorgaben der Maintainer zu sehr von den eigenen Vorlieben abweichen. Dazu kommt, dass ich es persönlich mühseliger finde, eine bestehende Konfiguration anzupassen, als meine eigene aufzubauen. Entsprechend haben mich auch Arch-Derivate wie CachyOS nicht begeistern können.

Als Desktop nutze ich mittlerweile xfce, nachdem ich viele Jahre dwm verwendet habe (Wobei hier auf Systemen mit kleineren Bildschirmen immer noch dwm zum Einsatz kommt). Für den Wechsel gab es eigentliche keine funktionellen Gründe, dwm ist für mich nach wie vor ein unglaublich effizienter Window Manager, ich hatte einfach Lust auf Veränderung :).

Browser

Ich habe viele, viele Jahre Firefox verwendet und dabei viele Entscheidungen von Mozilla, die ich kritisch gesehen habe wohlwollend ignoriert. Nachdem sie aber Anfang 2025 anfingen, jetzt auch Daten ihrer Nutzer verwerten zu wollen, war für mich persönlich eine Grenze überschritten, die mich dazu veranlasst hat, endgültig den Browser zu wechseln.

Nach einigem an Ausprobieren, bin ich letztlich bei einer Kombination von Pale Moon und Falkon angekommen. Ich nutze als Hauptbrowser Pale Moon, nicht zuletzt weil er eine UI/UX anbietet wie sie Browser mal geboten haben, bevor Designer auf die Idee gekommen sind, GUIs bis aufs Minimum zu reduzieren. Gelegentlich trifft man mal auf Webservices, die mit Pale Moon nicht funktionieren. Für den Fall habe ich Falkon als Backup installiert, dass ebenfalls eine schöne UI anbietet.

Beide Browser sind Open Source und stammen aus Europa. Außerdem schaffen es beide, beim Eingeben von .home-Domains (die ich intern in meinem Homelab verwende) tatsächlich eine DNS-Anfrage an meinen Pi-hole zu stellen, anstatt eine Suche auszulösen, wie es Firefox standardmäßig tut, wenn man nicht http:// davor eintippt.

Gaming

Mein großer Vorteil ist, dass ich Singleplayer Games bevorzuge und gleichzeitig den aktuellen Stand der Spieleindustrie verabscheue. Daher habe ich an den allerwenigsten der Games, die in den letzten Jahren erschienen sind Interesse. Meine Vorliebe für ältere Spiele bedeutet dabei, dass es in der Regel völlig unkompliziert möglich ist, diese mithilfe von Proton unter Linux zum Laufen zu bekommen. Und die wenigen Ausnahmen aktueller Games die ich interessant fand waren entweder nativ unter Linux lauffähig (z. B. Return To Monkey Island) oder problemlos spielbar (Cyberpunk 2077). Als Bezugsquelle nutze ich ausschließlich Flohmärkte und GOG, weil ich der altmodischen Überzeugung bin, dass ich die Spiele, die ich kaufe auch dann installieren und spielen will, wenn der Händler, bei dem ich die Spiele erworben habe entscheidet, dass er eines oder mehrere dieser Spiele nicht mehr anbieten möchte.

Als Launcher verwende ich den Heroic Games Launcher. Der ist herrlich unkompliziert, lässt sich mit meiner GOG-Bibliothek verbinden und kann auch Achievements und Spielzeit mit meinem GOG-Account synchronisieren (Das einzige Manko an GOG ist, dass ihr eigener Launcher nicht für Linux verfügbar ist).